IRIS International: Studierende der TU Graz zu Besuch an der steirischen Enns

IRIS International: Studierende der TU Graz zu Besuch an der steirischen Enns

Am 16. Juni 2026 besuchte eine Gruppe von rund 30 internationalen Studierenden der TU Graz die nahezu fertiggestellte Pilotmaßnahme an der steirischen Enns. Die Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen und derzeit werden noch Strukturmaßnahmen umgesetzt. Im Rahmen einer zweistündigen Führung hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich die Maßnahmen vor Ort genau anzusehen und Fragen zu stellen. Dabei ging es unter anderem darum, warum Projekte wie IRIS im modernen Flussmanagement so wichtig sind, wie Hochwasserschutz und Renaturierung miteinander kombiniert werden können und welche Erwartungen an die Maßnahmen an der Enns geknüpft werden. Die Studierenden zeigten sich beeindruckt von der Größe und Art der Maßnahme. Wie bei allen Renaturierungsprojekten braucht die Natur etwas Zeit: der Bewuchs und die ökologische Wirkung werden sich in den kommenden Jahren erst vollständig entwickeln.

TU Graz Master’s Programme

Der Besuch an der Enns war Teil einer zweitägigen Exkursion im Rahmen des englischsprachigen Masterstudiums Geotechnical and Hydraulic Engineering am Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Graz. Der Studiengang richtet sich explizit an internationale Studierende, etwa aus Indien, Südamerika, Südostasien, Afrika und Südosteuropa.

Hochwasserschutz und ökologische Ziele

Neben der IRIS-Maßnahme umfasste die Exkursion auch Besuche der Wasserkraftwerke Schönau und Hieflau sowie die Besichtigung des Hochwasserschutzsystems der Stadt Steyr. Für IRIS war der Studienbesuch eine tolle Gelegenheit, das Projekt einem Teil der internationalen Fachwelt von morgen vorzustellen und zu zeigen, dass Hochwasserschutz und ökologische Ziele einander nicht ausschließen müssen.

Foto Credits: TU Graz

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