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    Unterwasseransicht eines Fischschwarms in der Nähe der Leitha-Maßnahme.

    Lebendige Leitha

    Drei Maßnahmen für eine gesündere Leitha in Niederösterreich und dem Burgenland.

    Herunter Scrollen

    Ein naturnaher Fluss mit wichtigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen und neuen Rückzugsorten für Menschen, die die Natur genießen möchten.

    Die Leitha erwacht zu neuem Leben!

    Seit 2023 wird der Fluss in mehreren Abschnitten in Niederösterreich und dem Burgenland revitalisiert – dabei entstehen strukturreiche und lebendige Flussabschnitte. Die ersten Maßnahmen sind bereits abgeschlossen.

    Bis 2026 wird sich das Flussbild durch die übrigen geplanten Maßnahmen weiter verändern. Schritt für Schritt entsteht so ein naturnaher Fluss mit wichtigen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen und neuen Rückzugsorten für Menschen, die die Natur genießen möchten.

    Laitha Nieder­österreich Steckbrief

    Baukosten gesamt

    0
    Mio €

    Maßnahme 1 Gesamtkosten

    0
    Mio €

    Maßnahme 2 Gesamtkosten

    0
    Mio €

    Maßnahme 3 Gesamtkosten

    0
    €

    Bauzeit

    Okt 2023

    1. Quartal 2026

    Drei Maßnahmen

    Struktur­verbesserung in der Restwasser­strecke Trautmannsdorf bei Bruck a.d. Leitha

    Wieder­anbindung des “Haid­mühlarmes” bei Rohrau

    Errichtung eines “Fisch­rettungs­pools” bei Lichtenwörth

    Perspektiv­wechsel

    Mit dem Kanu oder Kajak lässt sich die Leitha einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Kaum auf dem Wasser, eröffnet sich eine völlig neue Welt. Der Fluss ist an vielen Stellen leicht zugänglich und die wunderschöne Natur und beeindruckenden Auwälder schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

    Struktur­verbesserung in der Restwasser­strecke Traut­mannsdorf bei Bruck a.d. Leitha

    Maßnahme 1 im Fokus

    Um aus der Leitha einen strukturreichen Fluss mit vielen verschiedenen Lebensräumen zu machen, werden abschnittsweise Strukturmaßnahmen wie Buhnen und der Einbau von Totholzpaketen umgesetzt.

    Dadurch entstehen Kolke, Furten, Kiesbänke und Anbruchufer. Sohlschwellen werden entfernt und eine Niederwasserrinne wird strukturiert und gestaltet.

    Beispiel

    Im Bereich Bruckneudorf/ Bruck werden 5 nicht passierbare Schwellenbauwerke zu Buhnen umgebaut.

    Buhne an der Leitha, die im Rahmen des IRIS-Projekts als strukturverbessernde Maßnahme umgesetzt wurde.

    Wiederanbindung des “Haidmühlarmes” bei Rohrau

    Maßnahme 2 im Fokus

    Durch die Wiederanbindung des Haidmühlarms, einem verlandeten Nebenarm der Leitha, wurde ein monotoner und stark regulierter Abschnitt der Leitha wieder seinem früheren natürlichen Zustand angenähert. Die Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen.

    Luftansicht des Haidmühlarms vor Umsetzung der Revitalisierungsmaßnahme an der Leitha bei Rohrau.Luftansicht der Revitalisierungsmaßnahme an der Leitha bei Rohrau nach Wiederanbindung des Haidmüharms.

    Errichtung eines “Fischrettungs­pools” bei Lichtenwörth

    Maßnahme 3 im Fokus

    In niederschlagsarmen Monaten kann es passieren, dass die Leitha zwischen Katzelsdorf und Lichtenwörth abschnittsweise vollständig trockenfällt. Um Fischen das Überleben in solchen Perioden zu ermöglichen, wird testweise ein sogenannter Fischrettungspool angelegt. Dabei handelt es sich um eine etwa 1,5 Meter tiefe Vertiefung im Flussbett. Der Einbau einer Steinbuhne soll dafür sorgen, dass diese Tiefstelle langfristig erhalten bleibt.

    Falls über längere Zeit keine Frischwasserzufuhr erfolgt, können Fische im Notfall von der örtlichen Fischerei geborgen und in wasserführende Abschnitte umgesetzt werden. Das beim Aushub des Pools gewonnene Material wurde zur Schaffung von Kieslebensräumen in der Flachuferzone genutzt.

    Baumaschine an der Leitha mit zwei Personen. Hier wird ein Fischrettungspool angelegt.

    Timeline: Revitalisierungs­maßnahmen Leitha

    Wieso werden an der Leitha Revitalisierung­smaßnahmen umgesetzt?

    Ziel des LIFE IP IRIS-Projekts ist es, Hochwasserschutz und ökologische Ziele miteinander in Einklang zu bringen. Dies wird vor allem durch den Einsatz von naturbasierten Maßnahmen erreicht. Durch Revitalisierungsmaßnahmen werden im IRIS-Projekt daher Teile von Flüssen wieder ihrer natürlichen Form angenähert.

    Monotone Flusslandschaft

    In der Vergangenheit haben Flussbegradigungen und Regulierungen dazu geführt, dass lebendige, artenreiche Flüsse zu monotonen Gewässern wurden. An der Leitha sorgt die Kombination aus Flussregulierung, Kraftwerksbetrieb, Ausleitungen und auch die abschnittsweise starke natürliche Versickerung der Leitha in den Schotterkörper für seichte und monotone Abschnitte. Lange und eintönige Restwasserstrecken prägen vielerorts das Bild der Leitha. Vom einst mäandrierenden Fluss ist heute nicht mehr viel zu sehen.

    Strukturverbesserungen

    Die Revitalisierungsmaßnahmen an der Leitha zielen darauf ab, die verfügbaren Strukturen in diesen stark veränderten Flussabschnitten zu verbessern. Unter Berücksichtigung der bestehenden Rahmenbedingungen werden die Gewässerstrukturen optimiert. Während die meisten IRIS-Maßnahmen auf Gewässeraufweitungen setzen, wäre ein solcher Ansatz für die Leitha eher kontraproduktiv. Denn insbesondere in der Restwasserstrecke würde die ohnehin geringe Wassertiefe weiter abnehmen, was negative Folgen wie zum Beispiel verstärkte Erwärmung und eingeschränkte Durchgängigkeit nach sich ziehen würde.

    Luftaufnahme der Restwasserstrecke an der Leitha, wo im Rahmen des IRIS-Projekts Revitalisierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

    Impressionen von der Leitha

    Leitha-Altarm bei Rohrau im Frühsommer bei sonnigem Wetter.
    Trockener Blütenstand der Wilden Karde im März.
    Nahaufnahme eines Waldbrettspiel (Pararge aegeria), ein Schmetterling aus der Unterfamilie der Augenfalter an der Leitha.
    Nahaufnahme einer Morchel.
    Abendstimmung im Auwald an der Leitha.
    Auwald und Dickicht an der Leitha im Herbst.
    Treibholz in Flusslandschaft an der Leitha.
    Überschwemmung im Auwald an der Leitha.

    Photocredits: Johann Nesweda und Bernhard Schubert.

    Maßnahmen in den Pilotgebieten

    Revitalisierungsmaßnahme an der Enns bei Mandling

    Neue Enns bei Mand­ling

    Nach einer 8-monatigen Bauzeit konnten die Arbeiten an der…

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    Aus alt mach neu: Leitha Gatten­dorf

    Beidseitige Wiederanbindung eines Leitha-Altarms

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    Mehr Fische für die Lafnitz

    Revitalisierungs­maßnahmen schaffen neue Lebensräume für Fische und andere Lebewesen.

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    Bauarbeiten zur Verlängerung des Donau Nebenarms in der Marktau.

    Mehr Fluss, mehr Leben: Donau Marktau

    In der Marktau bei Ottensheim und Wilhering wird ein…

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    Untere Traun

    Coming soon...

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    Mehr Raum für die Enns

    Aufweitung der Enns sorgt für mehr Dynamik im Fluss

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    Zurück zum Ursprung

    Zwischen Obergrafendorf und Weinburg darf die Pielach bald wieder…

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    Mehr Struktur im Fluss: Lafnitz Neudau

    Neue Lebensräume und verbesserter Schutz vor Hochwasser an der…

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    Unterwasseransicht eines Fischschwarms in der Nähe der Leitha-Maßnahme.

    Lebendige Leitha

    An der Leitha entstehen strukturreiche und lebendige Flussabschnitte.

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    Traun voller Leben

    Revitalisierungsmaßnahmen an der Traun schaffen neue Lebensräume für Tier…

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